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"Ohne Einkommen wird die gesamte finanzielle Lebensplanung über den Haufen geworfen - und dagegen muss man sich einfach schützen."
STERN (08.04.2006)
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Mit unserem Versicherungsrechner zur Berufsunfähigkeit können Sie die Kosten der Versicherungen vergleichen und einen günstigen Tarif für sich finden.
Informationen zur Berufsunfähigkeit
Die Berufsunfähigkeit ist für Betroffene oft ein herber Schlag, denn sie können ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben, oftmals sind sie gar nicht mehr in der Lage, zu arbeiten. Neben der Seele leidet hierbei aber auch der Geldbeutel, denn Menschen, die nach 1961 geboren wurden, erhalten nicht mehr die bisher übliche Erwerbsunfähigkeitsrente. Ihnen steht lediglich noch die Rente wegen Erwerbsminderung zur Verfügung. Diese wird jedoch nur dann gezahlt, wenn Sie als Betroffener nicht mehr als drei Stunden pro Tag arbeiten können, unabhängig davon, ob Sie hierbei in Ihrem erlernten Beruf arbeiten oder nicht. Sofern Ihre Arbeitsleistung noch zwischen drei und sechs Stunden beträgt, erhalten Sie lediglich die halbe Erwerbsminderungsrente. In jedem Fall ist die staatliche Absicherung nicht ausreichend, um den Lebensunterhalt hiermit zu finanzieren. Eine private Vorsorge ist daher für alle Menschen, die noch aktiv im Berufsleben stehen, unabdingbar.
Die private Berufsunfähigkeitsrente, die Arbeitnehmer ebenso abschließen können wie Selbstständige, Freiberufler und Hausfrauen, übernimmt hierbei eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente, sofern Sie Ihren Beruf über mehr als sechs Monate nicht mehr ausüben können. Die Ursachen der Erkrankung, die hierfür beigetragen hat, können unterschiedlich sein. Versichert sind sowohl Krankheit als auch Invalidität und Unfall.
Der Markt für Berufsunfähigkeitsversicherungen ist sehr unübersichtlich. Viele Gesellschaften bieten diese Verträge an, oftmals jedoch zu sehr ungünstigen Bedingungen, die Ihnen als Versicherten im Schadensfall nicht weiterhelfen. Auch die Beiträge sind mitunter sehr hoch. Ein Versicherungsvergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung, der mit unseren Versicherungsrechner vorgenommen werden kann, zeigt die wesentlichen Unterschiede.
Eines der wichtigsten Kriterien des Berufsunfähigkeitsvertrages ist die Verweisbarkeit. Ältere Verträge beinhalten hierbei in der Regel die Möglichkeit, dass die Versicherungsunternehmen den Versicherten in einen anderen Beruf verweisen können. Dies wird als abstrakte Verweisbarkeit bezeichnet. Somit kann ein Maurer, der aufgrund eines Bandscheibenvorfalls berufsunfähig geworden ist, noch als Berater im Baumarkt arbeiten. Der hierbei erzielte Lohn, auch wenn er geringer ist, wird nicht berücksichtigt. Erst wenn Sie als Betroffener nicht mehr in der Lage sind, Ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, tritt die Versicherung ein. Sind Sie noch in der Lage, eine Teilzeittätigkeit auszuüben, kann die Versicherung Sie auch hierzu auffordern und leistet demnach nur einen Teil der zugesagten Beträge. Es ist daher wichtig, beim Versicherungsvergleich der Berufsunfähigkeitsversicherungen darauf zu achten, dass auf die abstrakte Verweisbarkeit verzichtet wird. Ebenso sollte jeder Versicherte das Recht auf eine freie Arztwahl erhalten.
Werden Beamte berufsunfähig, handelt es sich um eine so genannte Dienstunfähigkeit. Auch hier gibt es Unterschiede. Liegt eine echte Dienstunfähigkeit vor, wurde der Betroffene von seiner Behörde als dienstuntauglich eingestuft wurde. In diesem Fall leitet die Berufsunfähigkeitsversicherung die im Vertrag vereinbarten Beträge, sofern die Dienstuntauglichkeit von einem Arzt bestätigt wurde. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn der Beamte länger als sechs Monate seine Tätigkeit nicht mehr ausüben kann. Wurde eine Versicherung abgeschlossen, bei der die abstrakte Verweisbarkeit nicht ausgeschlossen wurde, kann auch dieser Beamte dazu gezwungen werden, eine anderen Tätigkeit, notfalls auch in Teilzeit, auszuüben.
Wenn Sie eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen wollen, sollten Sie neben den Bedingungen auch die Preise der Versicherungsgesellschaften vergleichen. Diese unterscheiden sich mitunter stark, was ein Versicherungsvergleich der Berufsunfähigkeitsversicherungen zeigt. Die Prämien der Versicherung orientieren sich in der Regel nach dem Alter und dem Geschlecht des Versicherten, aber auch nach der Höhe der Leistung, dem Beruf sowie der Dauer der Versicherung. Wird diese beispielsweise auf das 55. Lebensjahr begrenzt, ist der Beitrag niedriger, als wenn die Versicherung bis zum Endalter 60 Jahre abgeschlossen wird, denn in diesen Jahren treten die häufigsten Berufsunfähigkeitsfälle auf. Allerdings sollten Sie beachten, dass für den Fall der Berufsunfähigkeit mit 55 Jahren ein neuer Arbeitsplatz nur schwer zu finden ist.
Da sich die Preise der Versicherung auch auf das Alter und den Gesundheitszustand beziehen, sollten die Berufsunfähigkeitsversicherung möglichst in jungen Jahren abgeschlossen werden. Dies ist auch schon im Jugendalter möglich, in diesen Fällen sichert die Versicherung die Schul- oder Studienfähigkeit ab. Die Beiträge liegen bei einem 16jährigen deutlich niedriger als bei einem 30- oder gar 40jährigen, der mitunter zudem bereits mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. Um den Gesundheitszustand einschätzen zu können, müssen Antragsteller im Versicherungsantrag verschiedene Gesundheitsfragen beantworten. Natürlich spielt gleichzeitig die Art des Berufes für die Höhe des Beitrages eine wichtige Rolle. Je risikoreicher ein Beruf ist (Maurer, Dachdecker), desto höher sind die Beiträge hierfür. Büroangestellte bezahlen hierbei natürlich deutlich weniger. Gleichzeitig müssen Antragsteller aber auch angeben, ob sie Risikosportarten wie etwa Fallschirmspringen oder Reiten betreiben, auch in diesen Fällen können Prämienaufschläge folgen. Der Versicherungsrechner zeigt die genauen Beiträge.
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